Benutzer:Aina.IiV

Aus KAS-Wiki
Version vom 27. April 2015, 17:19 Uhr von Aina.IiV (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Borderline

Definition

Borderline, auch bekannt als emotional instabile Persönlichkeitstörung, ist eine Mischung aus Neurose und Psychose daher “Grenze” (Borderline = eng. Grenze).

Neurose & Psychose

Neurose Psychose
- nicht vererbbar - vererbbar oder durch Schädigung des Gehirns
- Gefühlsbeziehung zu sich selbst und zur Umwelt ist gestört - schwere Denk-,Gefühls- und Verhaltensstörung
- Realitätskontrolle ist wenig oder gar nicht gestört - Realitätsverlust
- innere Konfliktsituation bleibt für den Betroffenen unbemerkt - Persönlichkeitsabbau
- kindliche Komplexe - Konzentrationsmangel
- sozialer Rückzug
- starke Stimmungsschwankungen

Symptome

Es gibt keinen typischen Borderline-Patienten also auch keine einheitlichen Symptome.

Ursachen

Es gibt drei verschieden Typen von Umweltfaktoren.

Typ I: Zu Typ I gehören traumatische Erlebnisse in der Kindheit bspw. Trennung der Eltern oder “unemphatische” Eltern, dies kann jedoch durch liebevollem Umgang mit dem Kind korrigiert werden.

Typ II: Zu Typ II gehören emotionale und verbale Misshandlungen z.B. ständiges Schimpfen, Vernachlässigen des Kindes oder eine psychische Erkrankung der Eltern.

Typ III: Unter den dritten Typen fallen physische Misshandlungen wie Schlagen des Kindes oder gar sexueller Missbrauch und ein gestörtes Familienleben.

Therapiemöglichkeiten

Dialektisch behaviorale Therapie (DBT) ist eine Form der Verhaltenstherapie bei der die Patienten lernen ihre Gefühle in Bahnen zu lenken z.B. zählen sie langsam bis zehn oder lassen sich kaltes Wasser über die Pulsadern laufen.

Transference-Focused-Psychotherapy (TFP) ist eine Therapie bei der die Persönlichkeit wieder aufgebaut wird. Die >Patienten lernen dabei ihre Gefühle besser zu spüren und der Umgang mit Mitmenschen wird trainiert. Schädliche Gedanken werden ersetzt bspw. wir “Ich bin böse” zu “Ich bin toll”.