Magnetschwebebahn

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Definition

Die Magnetschwebebahn ist ein im Jahre 2002 entwickeltes Verkehrsmittel, welches, je nach Modell, bis zu 581 km/h schnell fahren kann. Ein Hauptfaktor, um solche Geschwindigkeiten zu erreichen, ist die Funktionsweise einer solchen Bahn. Sie "gleitet" 10mm über den Schienen, antstatt auf Rädern zu rollen und erzeugt somit keine Reibung.


Funktionsweise

Die Magnetschwebebahn steht auf Pfeilern, die je nach Beschaffenheit der Umgebung angepasst werden.

In der Schwebebahn sind sowohl ein Trag- als auch ein Antriebssystem vorhanden. An der Fahrzeugunterseite sind Elektromagnete angebracht, während die Schienen aus eisernem Material bestehen, welche auch Reaktionsschienen genannt werden.

Durch das Aufeinandertreffen der verschiedenen Komponenten, entsteht eine Wechselwirkung. Außerdem wird ein elektromagnetisches Wanderfeld mitgezogen, welches die Bahn letztendlich antreibt.


Geschichte

  • London 1914: Emile Bachelet(Franzose) entwickelte die erste Schwebebahn. Der Zweck war, dadurch, dass keine Räder, Gleise und Motor benötigt werden und somit keine Reibung und Vibration enstehen. Dadurch fuhr diese Bahn bis zu 300 Meilen pro Stunde.
  • Deutsches Reich 1934: Hermann Keimper erhielt das Patent für die elektromagnetische Schwebebahn. Der Bau einer Versuchsstrecke wurde wegen des zweiten Weltkriegs nicht durchgeführt.
  • München 1971: Der Versuchszug Transrapid 02 wird präsentiert.
  • BRD 1973: Physiker Götz Heidelberg und Professor Herbert Weh forschten auf diesem Gebiet weiter.
  • Hamburg 1979: Die weltweit erste für den Personenverkehr zugelassene Magnetschwebebahn wurde entwickelt.
  • Berlin 1983: Die 1,6km lange Magnetbahn wurde in Betrieb genommen.
  • Emsland 1984: Die Transrapid-Versuchsanlage wurde eröffnet.
  • München 2008: Die in Deutschland geplante Strecke wurde aus Kostengründen aufgegeben.